4. Die 1.DDR- Antarktisexpedition
Die erste reguläre Antarktisexpedition der DDR begann mit der Abreise einer fünfköpfigen Forschergruppe am 12.Oktober 1987, die vom Direktor des Zentralinstituts für Physik der Erde bei der Akademie der Wissenschaften der DDR, Prof. Dr. Heinz Kautzleben, begleitet wurde. Am 25.Oktober 1987 erfolgte die feierliche Eröffnung, an der Forscher der benachbarten Stationen der Sowjetunion und Indiens teilnahmen.
Die Eröffnung der Poststelle, die vom Funker der Expedition betreut wurde, war zunächst für den 01.04.1988 vorgesehen. Da die Ausrüstung erst verspätet eintraf, war der tatsächliche Eröffnungstag jedoch erst der 01.05.1988. Stationsleiter, Funker und Postbeauftragter war Dr. Günter Peters.
Etwa 20.000 Postsendungen wurden an das Zentralinstitut für Physik der Erde in Potsdam mit der Bitte um Weiterleitung und Abstempelung eingereicht, von denen jedoch nur ein sehr geringer Teil (etwa 500) tatsächlich auf der Forster-Station bearbeitet wurden. Von den Expeditionsteilnehmern abgesandte Briefe, wie der nachfolgende, befanden sich jedoch dort.
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Arbeitsschwerpunkte der Expedition waren insbesondere der weitere Ausbau der Station, die später für insgesamt 25 gleichzeitig dort weilende Mitarbeiter ausgelegt sein sollte, sowie die Weiterführung der schon länger betriebenen geologischen Forschungen und geomagnetischen Messungen.