3. Bau und Eröffnung der Georg-Forster-Station
Bereits seit 1976 wurde bei der sowjetischen Station Novolazarevskaya mit dem Aufbau und kontinuierlichem Betrieb eines Basislabors begonnen. Dieses wie die später daraus entstandene DDR-Forschungsstation "Georg Forster" muten aus heutiger Sicht wie eine Karrikatur der Verhältnisse im Heimatland an. Die Logistik, das heißt der An- und Abtransport von Menschen und Gütern, die Kommunikation (mit Ausnahme einer Amateurfunkstation), ja selbst die Zubereitung von warmen Mahlzeiten lag in der sowjetischen (später russischen) Zuständigkeit.
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Detail-Karte der Schirmacher-Oase
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Übersichtskarte der Antarktis |
In unmittelbarer Nähe lag, neben Novolazarevskaya, die indische Forschungsbasis "Dakshin Gangotri"", die Anfang der 90er Jahre an gleicher Stelle durch die modernere Station "Maitri" ersetzt wurde.
Aus standardisierten Containern wurde eine Basisstation zusammengestellt, die 8 Überwinterern und vier Saisonteilnehmern Platz zum Forschen und Leben bot. Im Jahre 1990 bestand die Station aus insgesamt 10 Arbeits- und Wohncontainern, einer Funkstation mit einem 1kW-Kurzwellensender und einer geomagnetischen Registrierstation, sowie einer Dieselelektrostation mit insgesamt vier Aggregaten.